Das Netzwerk

Kompetenz für die Region. Unsere Arbeit zeichnet sich durch eine große interdisziplinäre Bandbreite aus. Vielfältige Kompetenzen und Sichtweisen kommen im Netzwerk zusammen, um Unternehmen zu begleiten und ihre Vision eines nachhaltigen Einsatzes von KI zu realisieren.

Von der Forschung zur Anwendung

Das KMI Netzwerk unterstützt Unternehmen bei der Transformation ihrer Unternehmensprozesse im Kontext von KI. Die wissenschaftliche Expertise der Partner:innen beschränkt sich dabei nicht allein auf den technologischen Aspekt. Insbesondere die Sensibilisierung für Nachhaltigkeitsaspekte von KI, im sozialen, ökologischen und ökonomischen Sinne werden hierbei in den Fokus genommen. Fragen der Arbeitsgestaltung und die Etablierung strukturierter Geschäftsprozessen spielen dabei eine wichtige Rolle. In einem interdisziplinären Team bündeln wir wissenschaftliches Know-how sowie Erfahrungen aus der anwendungsorientierten Forschung, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln und innovative Ideen in die Umsetzung zu bringen.

Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sollen im Hinblick auf den menschengerechten Einsatz von KI im Unternehmen gestärkt und in ihrem Wandel unterstützt werden. Ausgehend von einer initialen Identifikation und Analyse der soziotechnischen Herausforderungen werden konkrete Lösungsansätze für die Partnerunternehmen entwickelt. Die Arbeiten in den Pilotanwendungen unterstützen den Erkenntnisgewinn und tragen dazu bei, dass die Ergebnisse anschließend operativ für weitere Unternehmen zur Verfügung gestellt werden können und so den Transfer zwischen Wissenschaft und Anwendung mit zu ermöglichen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Zusammenarbeit mit etablierten Netzwerkpartner:innen, die den Zugang zu relevanten Akteur:innen erleichtert.

Wissenschaftspartner und Ermöglicher

Logo des Instituts für angewandte Informatik

Kompetenzzentrum KMI am Institut für Angewandte Informatik (InfAI) e. V.

Transformationsprozesse nachhaltig gestalten

Als Konsortialführer des Projektes verfolgt das InfAI das Ziel, das Kompetenzzentrum KMI im mitteldeutschen Kohlerevier aufzubauen und eine Anlaufstelle für Unternehmen der Region zu etablieren. In der praktischen Begleitung der Anwendungspartner und der Umsetzung der Piloten sollen Dienste entwickelt werden, welche der Region nachhaltig helfen den Transformationsprozess hin zur humanen und KI-unterstützen Arbeit zum Erfolg zu bringen.

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Logo der Universität Leipzig

Universität Leipzig

Data Science

Neben der Bereitstellung und Wartung von geschützten Entwicklungsumgebungen unterstützt die Universität Leipzig gezielt die Piloten. Ziel ist es, Unterstützung in Sachen Infrastrukturmanagement, Datenaufbereitung und -qualität und IT-getriebene Dienstleistungsentwicklung zu bieten und das Portfolio dem Kompetenzzentrums KMI in diesen Fragen signifikant zu erweitern.

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Logo der Technischen Universität Chemnitz

Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement, TU Chemnitz

Arbeitssysteme unter dem Einfluss von KI

Die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement der TU Chemnitz geht der Frage nach, wie nutzerzentrierte KI gestaltet werden kann. Über die Begleitung der Anwendungspartner wird dabei anwendungsnah erforscht, wie sich der Einsatz von Methoden der KI auf das Arbeitssystem auswirkt. Im Fokus steht dabei stets die Perspektive der Beschäftigten.

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Logo der Technischen Universität Chemnitz

Professur Fabrikplanung und Intralogistik, TU Chemnitz

KI für die Fabrikplanung und den Fabrikbetrieb

Mit der bestehenden Experimentier- und Digitalfabrik (kurz: EDF) stellt das Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme der TU Chemnitz einen idealen Show-Room für Workshops, Prototypenentwicklung und Demonstrationen zur Verfügung, welche im Rahmen des Projektes zum KI-Anwendungszentrum weiterentwickelt wird. Die dabei entstehenden Demonstratoren für KI sollen zukünftig sowohl als Transferplattform für die ansässige Industrie als auch als Lernumgebung in der Hochschullehre verstärkt genutzt werden.

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Data Science Research Group, Westsächsische Hochschule Zwickau

KI in die Anwendung bringen

Die Data Science Research Group der WHZ verfolgt das Ziel, das Wissen im Bereich der KI innerhalb der Pilotvorhabenen zur Anwendung zu bringen. Hierdurch wird der direkte Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft ermöglicht und gleichzeitig die KI-Forschung in der Region gestärkt. Den Aufbau eines langfristigen Transferformats für KMI unterstützt die Data Science Research Group der WHZ durch die Mitwirkung am Aufbau eines integrierten Lehr/Lernangebots für KMI.

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Anwendungspartner

Intelligente Entscheidungshilfen zur Qualitätssteigerung

Die KSG GmbH ist ein führender Hersteller von hochwertigen Leiterplatten in Europa. Im Rahmen von KMI wird die Entwicklung eines KI-basierten Entscheidungs- und Expertensystems zur Entlastung bei Prüfprozessen, Optimierung der Arbeitsabläufe und die Verbesserung der Entscheidungsqualität und Wirtschaftlichkeit angestrebt.

Kompetenzmanagement in der Wartung & Instandhaltung

Die WIN Wartung und Instandhaltung GmbH aus Zwickau fokussiert im KMI Projekt auf die Vernetzung von Informationen zur Unterstützung einer zielgerichteten Personaleinsatzplanung, eines intelligenten Kompetenzmanagements und einer effizienten & agilen Arbeitsbearbeitung.

Erschließung neuer Potenziale für KI in Innovationsprozessen

Als hochtechnologiesierter Automobilzulieferer möchte die Vitesco Technologies GmbH ein Innovationsframework für die Planung, Durchführung & Realisierung von KI-Anwendungsfällen und Beachtung der Komplexität des Zusammenspiels von Technik, Mensch & Organisation realisieren.

Intelligente Planung nachhaltiger Energieinfrastrukturen

Die DBI-Gruppe ist in allen Bereichen der Wasserstoff- und Erdgaswirtschaft tätig. Im KMI-Projekt sollen komplexte Wissenssolos intelligent vernetzt und erschlossen werden, um diese handhabbar zu machen und die Innovationsfähigkeit des Unternehmens zu erhöhen können.

Ergonomie und Effizienz in der Personaleinsatzplanung

In der Pilotierung des auf die Fertigung von Stoßfängern und Außenverkleidungen spezialisierten Automobilzulieferers Magna wird geprüft, inwiefern KI die effiziente Personaleinsatzplanung und lernförderliche Teamzusammenstellungen auf Basis der aktuellen Auftragslage (Volumenabhängigkeit), individueller Kompetenz und ergonomischer Anforderungen der Beschäftigten unterstützen kann.

KI in Planung & Steuerung der Produktion

Ziel der CPT Präzisionstechnik GmbH aus Chemnitz ist es, die Ausdehnung der Automatisierung auf die Bereiche Planung und Auftragsmanagement durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz zu erreichen. Selbstlernende Kalkulation und Erarbeitung von Vorschlägen zur Fertigungsplanung sowie die Verbindung zu einem Dokumentenmanagementsystem werden dabei eine hocheffiziente zukunftsorientierte Fertigung ermöglichen.

Absicherung guter Qualität & guter Arbeit

Intelligentes Entscheidungs- und Empfehlungssystem zur Stärkung der Handlungssicherheit von Maschinenbedienern und Instandhaltern in komplexen Arbeitssituationen

Intelligentes Lebens­zyklusmanagement

KI-gestützte Verfahren zur Erhöhung von Transparenz und Effizienz über den Produktlebenszyklus (Planung, Produktionsorganisation, After-Sale und Dienstleistungen) hinweg

Vernetzung von Planungs-, Steuerungs- & Produktionsprozessen

Im Rahmen des KMI-Projektes strebt die Wittenbecher Maschinenbau GmbH die Etablierung eines Assistenzsystems zur Gestaltung und Verzahnung von Pre-Sale Prozessen sowie die KI-basierte Unterstützung der Planung und Steuerung an.

KI zur Optimierung der termingerechten Einzelteilfertigung

Optimierung termingerechter Einzelteilfertigung durch intelligentes Wissensmanagement in Verbindung mit Personaleinsatz- und Produktionsplanung

Partizipation für Organisationsentwicklung

Die KINDERVEREINIGUNG Leipzig e.V. ist eine gemeinwohlorientierte (Träger-)Organisation. Im Rahmen der angestrebten wertorientierten digitalen Organisationsentwicklung wird der Einsatz einer KI-gestützten Partizipationsplattform getestet. Zudem sollen nachhaltige und befähigende Strukturen aufbauend auf den Organisationswerten ermöglicht werden.

Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung

Das Kompetenzzentrum KMI ist eines von elf „Regionalen Kompetenzzentren der Arbeitsforschung (ReKodA)“, welche durch das BMBF gefördert werden und die sich mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten befassen.

Weitere Kompetenzzentrum, die sich neben KMI mit dem Themenschwerpunkt Künstliche Intelligenz beschäftigen sind:

 

Begleitet werden die Aktivitäten der ReKodAs durch das wissenschaftliche Projekt CoCo sowie das Transferprojekt WIN:A.

KMI-Connect

KMI-Connect ist eine Initiative des Kompetenzzentrums KMI und soll als Erweiterung der bestehenden Konsortien aus vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsprojekte Akteur:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Non-Profit-Organisationen und dem öffentlichen Sektor zusammenbringen und neue Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit schaffen.